Smarthome - auch etwas für Sie?

Modernes Wohnen im 21. Jahrhundert

Nur die wenigsten haben richtig Freude an der Hausarbeit. Immerhin ist der Alltag schon stressig genug, man fährt zur Arbeit, bringt die Kinder zur Schule und holt sie wieder ab, erledigt den Einkauf und kocht. Dazu kommen noch ungeliebte Tätigkeiten wie Putzen und Staubsaugen. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, die Technik für sich arbeiten zu lassen. Smartes Wohnen ist vielen schon ein Begriff. Darunter versteht man, dass intelligente Geräte so miteinander vernetzt sind, dass für die Bewohner ein Nutzen entsteht. Ein Beispiel dafür ist der Saugrobotor: Er erkennt Hindernisse und Unebenheiten anhand von Sensoren, weicht Treppen und Tischbeinen automatisch aus und kehrt zur Ladestation zurück, wenn sich der Akku dem Ende zuneigt.

Immer mehr Deutsche entdecken das Smarthome für sich

Alles vernetzt, die Geräte werden über das Internet gesteuert? Manche sind noch zögerlich, was das Smarthome betrifft. Sie befürchten, dass sich Unbefugte Zutritt zu den Daten verschaffen, die eigentlich privat sind. Die meisten Anbieter von Smart Home Software legen jedoch Wert auf oberste Sicherheitsstandards. Sobald sensible Daten aufgezeichnet werden, wandern sie in eine Cloud – also in eine Art virtuellen Speicher – wo sie komplex verschlüsselt aufbewahrt werden. Einige interessante Zahlen und Fakten zum Thema Smarthome sind:

  • Der Einstieg in ein Smart Home muss nicht teuer sein. Modernes Wohnen ist mit Anfängersets schon ab 200 Euro möglich. Nach oben hin gibt es bei den Kosten kaum Grenzen.
  • Die Zahlen aus dem Jahr 2018 belegen, dass schon 6,1 Millionen Haushalte in Deutschland mindestens eine Smarthome Anwendung nutzen
  • Am meisten verbreitet sind smarte Lichtanlagen, Lautsprecher und Steuerknöpfe wie Wandschalter, die sich programmieren lassen
  • Prognosen zufolge wird es im Jahr 2023 13,5 Millionen Haushalte mit Smart Home Funktionen geben
  • In 6,5 Millionen Haushalten wird dann zumindest ein smartes Haushaltsgerät Einzug gehalten haben.

Der Trend zu modernem Wohnen ist also nicht aufzuhalten. Der Grund dafür liegt darin, dass smartes Wohnen viele Vorteile bietet.

Modernes Wohnen: Sicherheit ist oberstes Gebot

Einer der wichtigen Punkte, den ein Smart Home perfekt erfüllt ist der Einbruchschutz. Dazu tragen Maßnahmen, wie zum Beispiel eine Alarmanlage bei. Bewegungsmelder geben bekannt, wenn sich eine Person nähert und sendet im Notfall ein lautes Signal aus oder stellt einen Kontakt zu einer Einsatzzentrale her. Doch auch Überwachungskameras, die mit dem Smartphone des Haus- oder Wohnungseigentümers verbunden sind, leisten wertvolle Dienste. Untersuchungen haben ergeben, dass schon allein der Umstand, dass sich an der Haustüre eine Kamera befindet, viele Kriminelle abschreckt.

Die überwiegende Zahl an Einbrüchen findet tagsüber statt. Der Grund dafür ist, dass Häuser und Wohnungen während dieser Zeit verlassen sind und Kriminelle daher ungehindert an Eingangstüren werken können. Die meisten Verbrecher spazieren nämlich einfach durch die Haustüre in das Innere oder verschaffen sich durch Fenster Zutritt. Somit ist klar, wie wichtig eine sichere Eingangstüre ist. Haustüren Aluminium, Kunststoff oder aus Holz gibt es in unterschiedlichen Widerstandsklassen. Diese gibt an, wie lange es dauert bis die Haustüre ohne Schlüssel geöffnet werden kann und welches Werkzeug dafür notwendig ist. Experten haben untersucht, dass Kriminelle nach nur drei bis fünf Minuten von einer Eingangstüre ablassen, sollte sich diese nicht öffnen lassen. Dieses Kriterium erreicht schon ein Modell in der Widerstandsklasse RC3.

Ein Smarthome bietet jedoch auch die Möglichkeit, die Anwesenheit im Eigenheim vorzutäuschen. So ist es zum Beispiel möglich auch dann die Lichter angehen zu lassen, wenn man sich gar nicht in den Innenräumen befindet. Auch smarte Außenjalousien lassen sich von unterwegs mit dem Smartphone senken.

Soll das Eigenheim ein Smarthome werden?

Welchen Sinn macht es, Elektrogeräte zu vernetzen, wenn man sie so viele Jahre händisch bediente, fragen sich Kritiker von Smarthomes. Es muss ja nicht gleich ein komplett automatisiertes Haus sein, einige Aspekte machen jedoch in jedem Eigenheim Sinn. Zunächst einmal geht es darum, ein Ziel zu definieren. Was möchte man mit der Umrüstung auf ein Smart Home erreichen? Bei vielen geht es darum, die Energieeffizienz des Eigenheims zu verbessern. Das ist möglich, wenn die Heizung tagsüber automatisch gedrosselt wird. Auch während der Nachtstunden muss es nicht in jedem Raum gleich warm sein. Smarte Lösungen wärmen zum Beispiel das Badezimmer rechtzeitig vor dem Aufstehen auf. Außerdem erkennen smarte Heizsysteme, wann eine Wartung notwendig ist. Sie übernehmen vollautomatisch den Druckausgleich in den Ventilen.

Wer eine Photovoltaikanlage am Dach installiert hat, kennt vielleicht das System eines Energiemanagers. Er erkennt automatisch, wenn die Sonne scheint und die Solaranlage Energie produziert. Dann erfolgt die Stromversorgung des Hauses über Solarenergie, während in den Abend- und Nachtstunden Strom aus externen Quellen fließt. Doch auch bei Hausarbeiten bieten Smarthomes einiges an Sparpotential. Intelligente Waschmaschinen zum Beispiel erkennen den Grad der Verschmutzung und dosieren das Waschmittel entsprechend. Wachsender Beliebtheit erfreuen sich auch Saugroboter: Sie übernehmen die für viele lästige Bodenreinigung. Dabei erkennen Sie Hindernisse auf dem Weg und laden sich bei schwachem Akkustand automatisch auf. Egal ob voll vernetzt oder nur einige Elemente, jeder Kunde entscheidet selbst wie „smart“ man das Eigenheim gestalten möchte.

In Zusammenarbeit mit pirnar

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