Hochzeitskleid selber nähen – eine gute Idee?


Bild von Tú Anh auf Pixabay

Die Auswahl eines Hochzeitskleids ist wahrlich kein einfaches Unterfangen, denn die meisten Bräute haben sehr genaue Vorstellungen darüber, was sie sich an ihrem besonderen Tag wünschen. Ein passendes Kleid zu finden, kann infolgedessen viel Zeit in Anspruch nehmen – selbst mit beratungsfreudiger Begleitung. Kein Wunder also, dass es einige Menschen gibt, die sich überlegen, ein Hochzeitskleid selber zu nähen. Prinzipiell ist das zwar möglich, aber das Vorhaben sollte gut überlegt sein.

Es kommt stark auf die persönlichen Fähigkeiten an

Brautkleider gehören zu den anspruchsvollsten Kleidungsstücken und eines zu nähen, ist weit schwieriger, als beispielsweise einen Pullover für den Winter zu zaubern. Ob sich das Ganze realisieren lässt, hängt infolgedessen stark von den persönlichen Fähigkeiten ab. Wer beispielsweise nicht einmal mit Größentabellen arbeiten kann, sollte besser ein Hochzeitskleid kaufen. Andernfalls endet das Vorhaben schnell in einer Farce. Natürlich ist es möglich, sich bestimmte Fähigkeiten mit der Zeit anzueignen, aber zumindest ein gewisses Talent und etwas Übung dürfen auf keinen Fall fehlen. Zudem ist es ratsam, sich mindestens ein halbes Jahr Zeit zu nehmen.

Kostenfaktor sollte nicht im Vordergrund stehen

Ein selbstgenähtes Hochzeitskleid dürfte zwar alles in allem günstiger ausfallen als ein gekauftes, aber der Kostenfaktor darf hier auf keinen Fall im Vordergrund stehen. Die Entscheidung, ob ein Kleid selbst genäht oder gekauft wird, sollte vielmehr von den persönliche Präferenzen abhängen. Wenn die Braut beispielsweise kein Hochzeitskleid findet, das den persönlichen Vorstellungen entspricht, kann ein selbstgenähtes Modell die bessere Wahl darstellen.

Schöne Accessoires vervollständigen jedes Brautkleid

Obwohl Accessoires zugegebenermaßen nicht direkt mit dem Brautkleid zusammenhängen, machen sie doch viel aus, wenn es um seine Wirkung geht. Tatsächlich lässt sich sogar sagen, dass erst die Brautaccessoires das Hochzeitskleid komplettieren. Aus diesem Grund sollten mögliche Accessoires bei der Gestaltung des Brautkleids einbezogen werden. Interessant sind beispielsweise Gürtel und Taschen: Im Grunde gehört beides zu einem gelungenen Outfit dazu. Wie das Brautkleid lassen sich prinzipiell auch einige der Accessoires selber nähen. Ob sich der zusätzliche Aufwand wirklich lohnt, ist hingegen eine andere Frage. Es gibt schließlich gute Onlineshops, die Accessoires für Bräute zu günstigen Preisen anbieten. In diesem Link finden sich mehr Informationen zu dem Thema. Fakt ist, dass selbst ein selbstgenähtes Brautkleid nicht ohne Accessoires auskommt.

Auswahl hochwertiger Stoffe hat höchste Priorität

Egal ob selbstgenäht oder nicht – ein Hochzeitskleid sollte immer aus hochwertigen Stoffen bestehen. Die besten Stoffe für Brautkleider sind Chiffon, Organza, Satin, Spitze und Taft. Welches Material letztendlich am besten ist, hängt von den persönlichen Präferenzen ab: Alle hier genannten Stoffe unterscheiden sich im Hinblick auf die Haptik und Optik.

Anleitungen helfen bei der Umsetzung

Selbst mit bemerkenswerten Nähkenntnissen ist es nicht einfach, ein Brautkleid zu zaubern. Daher bieten sich Anleitungen zum Nähen an, da solche eine gute Orientierungsgrundlage darstellen. Neben schriftlichen Anleitungen sind insbesondere Videoanleitungen interessant. In unserer heutigen Zeit gibt es glücklicherweise Nähvideos zu den unterschiedlichsten Themen, sodass auch Bräute auf ihre Kosten kommen. Das einzige Problem ist, eine Anleitung zu finden, die den persönlichen Vorstellungen entspricht beziehungsweise ausreichend Spielraum für Sonderwünsche zulässt.

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Hier gehts zur Nähanleitung und zum Schnittmuster zum Ausdrucken

 

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